Freitag, 23. Januar 2009

Chiang Mai

Am Donnerstag abend bin ich in Chiang Mai angekommen. Nachdem Robert mir das Parami Guesthouse empfohlen hat, bin ich auch dort abgestiegen.
Roger, ein Schweizer, dem gemeinsam mit seiner thailändischen Frau Airee das Guesthouse gehört, hat mich gleich freundlich empfangen. Ich hatte noch Lust auf eine Massage, war aber ein wenig spät dran, die Masseuse hat mich aber trotzdem noch drangenommen. Da ich ihr letzter Kunde war sind wir nach der Massage noch auf 2 Bier im Studio zusammengesessen. War ein nettes und auch sehr interessantes Gespräch mit Eiree (nicht zu verwechseln mit Rogers Frau Airee) über die thailändische Kultur, die Frauen und westliche Männer.
Am Freitag hab ich mir dann die ganze Stadt angeschaut, haufenweise Tempel, der schönste liegt 18km außerhalb und heißt Doi Suthep - wirklich empfehlenswert. In einem Tempel in der Stadt hat mich dann ein Mönch angesprochen. Er hat mich gleich gefragt, ob ich nicht dableiben möchte ;-) Danach hat er mir noch etwas über das Mönchsleben und seine Gründe, warum er sich entschieden hat, 5 Jahr Mönch zu sein, erzählt. Ein Grund ist, da er somit als einer der aus ärmlichen Verhältnissen kommt, die Möglichkeit hat, zu einer Ausbildung zu kommen. Deshalb redet er auch viel mit Touristen, damit er seine Englischkenntnisse verbessern kann.
Hab dann in einem wirlich sehr einfachen Restaurant - Hinterhof mit Gartenmöbeln, die man bei uns nicht mal beim Sperrmüll findet, gegesssen. Gebratener Reis mit Chang Mai Würstchen - schmeckte ausgezeichnet. Danach noch etwas Shopping am Night Market. Am Abend bin ich dann lang mit Roger zusammengesessen, Mat, ein Kalifornier hat sich noch dazu gesetzt und wir haben über alles mögliche diskutiert, angefangen vom Governeur von Kalifornien bis zur Schweizer Demokratie und schliesslich hat uns Roger noch viel über die thailändische Kultur und Lebensweise erzählt. Ich wollte eigentlich noch fortgehen, aber wie ich raus bin, war alles schon zu. Ziemlich überrascht, stellte ich fest, dass es schon 3 war, ich hab geglaubt es ist erst Mitternacht.
Am Samstag hab ich den Trip "Flight of the Gibbon" mitgemacht. Dabei rollt man über Seile von Baum zu Baum. Die Höhe der Bäume war teilweise schon atemberaubend, und es war auch ganz spaßig, ich hätte es mir aber doch spektakulärer vorgestellt. Am Abend bin ich dann noch auf einen Sprung ins Good View, kleinen Snack gehabt und englischen Fussball geschaut - auf den stehen die Thais ziemlich, auch die Titelseiten der Zeitungen sind immer voll mit ManU-Spielern. Danach noch kurz ins Riverside, mit ein paar Leuten gequatscht und dann nach Hause. Da ich am nächsten Tag früh auf zum Klettern musste, bin ich nicht zu lang geblieben.
Nach Tonsai wollte ich auch das Klettergebiet hier kennenlernen. Die Kalkgesteinfelsen sind hier nich so durchlöchert wie im Süden, trotzdem auch sehr schöne Routen. Mein Guide war thailändischer Kletterchampion, war auch schon bei einigen Weltcups dabei und hat da auch den österreichischen Kletterer David Lama kennengelernt.
Hab beim Klettern dann noch eine "internationale" Gruppe kennengelernt, mit denen ich mich dann zum Abendessen verabredet habe. Da sich nach dem Essen alle Leute verstreut haben und die Mädels noch Shopping am Sunday Market waren, hab ich nochmals auf einen Sprung ins Riverside geschaut. Dort noch 2 Mädels aus London und ein paar Leute, die für einen asiatischen Wirtschaftsverlag arbeiten (2 Malayen und 1 Engländer), kennengelernt. War noch ganz lustig und so bin ich dann bis zur Sperrstunde geblieben.
Am Montag verliess ich dann Chiang Mai Richtung Sukothai.

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